Was ist Integrierte ländliche Entwicklung?
Integrierte ländliche Entwicklung hat zum Ziel, ländliche Räume zukunftsfähig zu gestalten. Ausgehend von den spezifischen Stärken und Schwächen einer Region werden Entwicklungschancen und Zukunftsperspektiven entwickelt.
Dabei setzt ILE auf die Kreativität der Menschen, die in einer Region leben und arbeiten. Grundlage des ILE ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Akteuren aus dem öffentlichen Leben und Bürgerinnen und Bürgern. Kooperation in regionalen Netzwerken und die Bündelung von Fördermaßnahmen soll die Region fit machen für zukünftige Herausforderungen.
Ziel des ILE-Prozesses ist die Erarbeitung und Umsetzung von Projektideen, die spürbare Impulse für die Entwicklung einer Region geben.
Die ILE in Rheinland-Pfalz wird von den drei Säulen getragen:
- ILEK stellen die strategisch-analytischen Grundlagen für erfolgreiche Entwicklungsprozesse zur Verfügung. Mit qualifizierter externer Regionalberatung erarbeiten die regionalen Akteure maßgeschneiderte Konzepte und Leitprojekte für die wirksame Weiterentwicklung der Region.
- Beim ILE-RM steht die praktische Umsetzung der in ILEK vorbereiteten Projekte im Vordergrund. Entscheidend ist, dass durch das Projektmanagement praktische und ergebnisorientierte Aktionen in den Regionen angestoßen und erreicht werden.
- Die Förderung investiver Maßnahmen ermöglicht oft erst die Umsetzung konkreter ILE-Projekte. Ein wichtiger Bereich ist hierbei die ländliche Bodenordnung zur Regelung von Nutzungsansprüchen an Flächen. Darüber hinaus sind weitere investive Maßnahmen förderbar, die zu einer zukunftsfähigen Entwicklung des ländlichen Raumes beitragen.
Detaillierte Informationen zur Förderung investiver Maßnahmen finden Sie unter folgender Adresse: ELER-PAUL.
