ILEK Landau

Handlungsfelder

Die Handlungsfelder des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes entsprechen den drei Wettbewerbskategorien:

  • Dorfentwicklung
  • Landwirtschaft und Kulturlandschaft
  • Tourismus und Erholung

 
Inhalte und Ziele der Handlungsfelder sind folgende:

Dorfentwicklung

  • Infrastruktur & Daseinsvorsorge
  • Sicherung der Nahversorgung
  • Sicherung der Infrastruktur und der medialen Versorgung
  • Intensivierung der interkommunalen Kooperation zur Gewährleistung von Basisinfrastruktur
  • Zukunftsfähige Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur und der ÖPNV-Angebote
  • Entwicklung einer familienfreundlichen Region
  • Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Zusammenleben in der Gemeinschaft

  • Schaffung und Erhalt von Dorftreffpunkten

  • Gestalten eines Miteinanders im Dorf

  • Förderung neuer Organisationsformen der Freizeitgestaltung, insbesondere für Jugendliche

Ortskernentwicklung

  • Eindämmung des Gebäudeverfalls

  • Schaffung innerörtlicher Expansionsmöglichkeiten für Winzerbetriebe

  • Umnutzungsstrategien ungenutzter ehemaliger landwirtschaftlicher (Neben-) Gebäude

  • Schaffung von Wohnraumangeboten, die heutigen Ansprüchen an das Wohnen genügen, bei gleichzeitiger Sicherung der Gestaltqualität

  • Verbesserung der Verkehrssituation in den Ortskernen

 

Landwirtschaft und Kulturlandschaft

Perspektiven für die Landwirtschaft

  • Sensibilisierung für unterschiedliche Nutzungsansprüche von Landwirtschaft und sonstigen Nutzergruppen

  • Nutzung regenerativer Energien als zusätzliches wirtschaftliches Standbein für die Landwirtschaft

  • Qualitätssicherung bei privilegierten Bauvorhaben im Außenbereich

Erhalt von Natur und Landschaft

  • Erhaltung der Kulturlandschaft und des „Toskanaeffektes“

  • Sicherung einer behutsamen Siedlungserweiterung

  • Pflege und Vernetzung ökologischer Ausgleichsflächen

  • Bewusstseins- und Umweltbildung mit Hilfe des Biosphärenreservats


Tourismus und Erholung

Profil und Zielgruppe für den Tourismus

  • Schaffung von zielgruppenspezifischen touristischen Angeboten

  • Entwicklungen von Angeboten für  4W - Wein, Wald, Wandern, Wellness

  • Besondere Beachtung der älterer Menschen als Zielgruppe

Marketing und Wertschöpfung

  • Verstärkung einer Corporate Identity und eines gemeinsamen Marketings

  • Ausbau des mehrsprachigen Marketings

  • Bündelung von Angeboten zur Unterkunft und zentrale Vermittlung

  • Steigerung der Wertschöpfung durch Erhöhung der Qualität aller touristischen Angebote

  • Stärkeres in Wert setzen der touristischen Infrastrukturen wie Rad- und Wanderwege

  • Einbeziehung regionaler Produkte in touristische Angebote

Naherholung und Lebensqualität

  • Fortsetzung der Nutzung von Weinfesten für den Tourismus, Bewahrung der regionalen Identität

  • Verträgliche touristische Vermarktung des Biosphärenreservates "Pfälzer Wald - Nordvogesen"